DAX-Rekord voraus: Jetzt positionieren

Der DAX läuft nicht nur auf die beste Monatsperformance seit elf Jahren zu, sondern auch auf ein neues Allzeithoch. Das Kaufsignal wird mit einem lukrativen Capped-Call umgesetzt. Von Stefan Mayriedl

Die DAX-November-Hausse gewinnt zum Ende hin noch einmal an Fahrt, wie das Neunmonatshoch auf Tagesschlusskursbasis zeigt. Die Monatsperformance ist rekordverdächtig. Nach Wochengewinnen von 8,0 sowie 4,8 und 0,5 Prozent dürfte auch die laufende Woche mit einem Plus enden, womit sich mit Aufschlägen von mehr als 15 Prozent die beste DAX-Monatsperformance seit April 2009, also seit mehr als elf Jahren ankündigt. Zudem ist ein Allzeithoch auf Monatsschlusskursbasis drin (bisher 13.236 Zähler vom November 2019). Wir nehmen das Kaufsignal vorweg und empfehlen einen passenden DAX-Capped-Call mit dicker Seitwärtsrendite.

Der ausgewählte Schein HZ214K wird um 30 Prozent steigen, sofern der DAX am 16. März 2021 bei mindestens 12.800 Punkten notiert. Angesichts einer Basis bei 12.300 Zähler liegt der Break-even der Position bei 12.686 Punkten. Der Schein wird von einer grundsoliden Unterstützung gesichert, denn der horizontale Bereich um 12.800/13.000 Punkten wird in Kürze von den steigenden Gleitenden Durchschnitten der letzten 38 und 55 Börsentage verstärkt, wichtigen mittelfristigen Faktoren also.

Beim Stoppkurs orientieren wir uns zunächst am oberen Ende einer Notierungslücke, welche bis zum Tagestief 12.670 Punkte vom 9. November reicht. Bezogen auf den Capped-Call sollte ein erster Stop loss bei 2,75 Euro passen, welcher wöchentlich um drei Cent angehoben werden sollte. Das Anfangsrisiko von 29 Prozent wird dann sukzessive sinken.

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NameDAX-Capped-Call
WKNHZ214K
Aktueller Kurs3,85 € / 3,86 €
Basis/Cap12.300 Pkt. / 12.800 Pkt.
Laufzeit16.03.21
Stoppkurs2,75 €
Anpassung Stoppkurs+0,03 € / Woche
Zielkurs5,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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Bildquelle: BÖRSE ONLINE