Dow Jones: Extrembereich wird getestet

In den vergangenen Tagen hat der Dow Jones seinen statistischen Spielraum im kurzfristigen Bereich vollständig ausgeschöpft (dunkelgraue Fläche). Im gestrigen Handelsverlauf nahm der Verkaufsdruck wie erwartet ab, auf das Monatstief folgten keine stärkeren Abgaben. Schnäppchenjäger leiteten an der schwachen Wendezone um 25.200/25.350 eine Stabilisierung ein (grün). Im Idealfall erweist sich der Bereich vor dem Wochenende als Sprungbrett für eine Gegenbewegung, der Dow ist leicht überverkauft. Doch zu große Hoffnungen sollten sich Anleger nicht machen, vorerst reicht der Spielraum bis an den oberen Randbereich des Vorhersagekanals bei 26.300. Denn das Gewitterrisiko bleibt – wie so häufig im August und September – unverändert hoch.

Der Blick auf die Unterseite darf daher nicht fehlen. Inzwischen steht der Markt erneut im Dunstfeld der noch leicht steigenden 200-Tage-Linie (violett) sowie im unteren Extrembereich des auf dieser Zeitebene ermittelten Schwankungskanals (blau). Beide Faktoren zusammen sollten eine Pause in der laufenden Abwärtsbewegung ermöglichen. Gerade die jüngere Vergangenheit stimmt aber negativ: Im Oktober und Mai folgte auf den zweiten Test des langfristigen Durchschnitts eine weitere Abwärtswelle von drei bis vier Prozent (blaue Markierungen). Zudem bildete der Dow mit der jüngsten Erholung einen tieferen Hochpunkt gegenüber dem Bestwert im Juli aus, was mittelfristig ebenfalls für fallende Kurse bis in den Bereich des Mai-Tiefs bei rund 24.700/24.800 spricht.

Unterstützungen und Widerstände

Trading-Ideen

Weitere Links:

  • Aktueller Marktbericht
  • Dow Jones Aktien Realtimekurse
  • Aktuelle DAX-Chartanalyse