DAX: Gefährliches Vortasten nach unten

Der kurzfristige Trend ist geradezu vorbildlich ausgeformt: Unterbrochen von regelmäßigen Pausen tendiert der DAX nach unten, ohne dabei allzu sehr zu überhitzen. Sobald er die Außengrenzen des Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene erreicht (graue Fläche), wird der Ausverkauf kurz unterbrochen. Auch jetzt war dies wieder zu beobachten, so dass dieses südliche Limit bei aktuell rund 11.200/11.450 auch für die Zukunft einen guten Indikator darstellen dürfte (rot). Dieser bildet zudem auch auf der Oberseite eine Orientierungsmarke um 11.700/11.850 – höhere Kurse dürfen Anleger vorläufig nicht mehr erwarten (grün).


Der langfristige Schwankungskorridor (braune Fläche) zeigt im Chart der Vorjahre, dass bei einer anhaltenden Sommerschwäche noch Luft bis mindestens 10.700 besteht. Dort trifft der DAX auch auf eine Aufwärtstrendlinie, die zusätzlich stabilisierend wirken könnte (schwarz). Aktuell ist jedoch der Bereich um 11.450/11.700 wichtig, in den der Index eingetaucht ist. Wird er auf Schlusskursbasis deutlich unterschritten, wäre dies der Startschuss für die nächste Etappe nach unten. Diese Gefahr droht in der nächsten oder übernächsten Handelswoche.

Unterstützungen und Widerstände

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