Achtung im Dow Jones: Der Trend dreht nach unten

Kursbewegungen von mehreren Prozentpunkten an nur einem Handelstag sind selten – und wenn, dann führen sie häufig nach unten. Der 800-Punkte-Einbruch zur Wochenmitte bildet eine dieser eher raren Ausnahmen und dürfte auf dieser Zeitebene eine neue Ära einläuten. Zwar stabilisierte sich der Dow zunächst an der bereits bewährten technischen Wendezone um 25.600, doch vorbörslich notiert der Markt am Donnerstag bereits deutlich tiefer. Eine schnelle Erholung zurück an das Ausbruchsniveau um 26.200 ist damit vorerst eher unwahrscheinlich (grün). Stattdessen droht ein Test des 200-Tage-Durchschnittspreises (violett) um 25.150.

Zusammen mit dem langfristigen, noch intakten Aufwärtstrend sowie einer horizontalen, bis Jahresbeginn zurück reichenden Wendezone ergibt sich aus technischer Sicht zwischen 25.000 und 25.400 ein massiver Stabilisierungsbereich, an dem es wieder zu verstärktem Kaufinteresse kommen sollte. Zumindest eine vorläufige Bodenbildung des Dow ist dort zu erwarten. Bricht der Index nach einer Pause weiter ein, drohen dann aber auch auf dieser Zeitebene ausufernde Verluste. Der nächste Nachfrageschub wäre in diesem Fall frühestens um 23.340 zu erwarten, hier zeigte sich in den vergangenen 12 Monaten immer wieder eine klare Käuferdominanz.

Unterstützungen und Widerstände

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