Index-Zertifikat auf Nikkei 225: “Abenomics” geht in die Verlängerung

In den vergangenen fünf Jahren konnte sich der Nikkei 225 mehr als verdoppeln. Und das, obwohl das Wirtschaftswachstum immer noch nicht mehr als ein zartes Pflänzchen ist.

Um zu beweisen, dass die Japaner mit ihrem Regierungschef dennoch zufrieden sind, setzte Abe am 22. Oktober vorzeitig Neuwahlen an. Mit Erfolg, der 63-jährige konnte seine Zwei-Drittel-Mehrheit verteidigen. Folglich kann er die nach ihm benannte Abenomics-Strategie, die milliardenschwere Konjunkturpakete und eine ultralockere Geldpolitik vorsieht, ungebremst fortsetzen.

Zuletzt machte das hoch verschuldete Land Fortschritte. Laut der jüngsten Tankan-Umfrage der Notenbank ist die Stimmung in der japanischen Industrie so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Dieses Ergebnis stützt die Konjunkturerwartungen der Notenbank, die weiter von einer wirtschaftlichen Erholung ausgeht.

Es geht aufwärts

Die verbesserten Aussichten im eigenen Land sowie die Hoffnung auf einen anhaltenden Wirtschaftsboom in den USA, dem größten Handelspartner, haben dem Nikkei 225 in den 14 Tagen vor der Wahl ohne Unterbrechung Kursgewinne beschert. Das ist die längste Serie seit 1961. Und auch am Tag nach dem Urnengang setzte der Leitindex seine Rally fort. Geht es nach Archibald Ciganer, Portfoliomanager bei T. Rowe Price, ist die Aufwärtsbewegung längst nicht am Ende. Er macht dafür vor allem mikroökonomische Gründe verantwortlich. “Viele Investoren warten darauf, dass die Binnenkonjunktur endlich wieder anspringt. Aber sie übersehen, was für die Aktienkurse am allerwichtigsten ist: steigende Erträge der Unternehmen.” Laut dem Experten haben die Ergebnisse die Rekordmarke aus dem Jahr 2007 schon übertroffen.

Auch Dividenden und Aktienrückkäufe erreichten ein neues Rekordniveau. “Die zu beobachtende Verbesserung unterfüttert unsere Einschätzung, dass Japan eine überzeugende, sich selbst am Laufen haltende Wachstumsstory ist”, sagt Ciganer.

Nachdem Abe nun als neuer alter Premier seine eingeleiteten Reformen weiter fortsetzen kann, bleiben die Aussichten für Japan weiter rosig. Daher sollte das fernöstliche Land als Beimischung in keinem Depot fehlen. Der Tracker der Commerzbank ermöglicht eine 1 : 1-Partizipation am Nikkei 225, kommt ohne Spread aus und bietet eine Quanto-Struktur.

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