WTI-Oil – Mit dem Trend zur dicken Rendite

Zum Wochenabschluss suchen wir mal nach einem Inliner, der nicht ganz so heiß wie an dieser Stelle üblich ist. Wir konzentrieren uns in einem ersten Schritt auf Papiere, die zwischen 300 und 600 Prozent Rendite p.a. versprechen, nicht über 1000 wie so oft.

Allein bei der SocGen sind knapp 1000 Stück. 30 Prozent Mindestgewinn sollen es dann aber doch sein, was gut 200 Scheine aussiebt. Und länger als bis Juni soll die Laufzeit ebenfalls nicht sein, wodurch jetzt noch stattliche 450 Inliner zur Auswahl stehen, und das alleine bei diesem Emittenten. Die Schwellen sollen prozentual zweistellig entfernt sein und die jetzt verbleibenden gut 90 Stück kann man sich näher zu Gemüte führen. Scheine auf Öl weisen die interessantesten Konditionen auf, nicht zuletzt der WTI-Oil-Inliner SE9881.

Der Schein steigt um 92 Prozent, sofern WTI-Oil bis zum 9. Juni zwischen 45,00 und 62,50 Dollar bleibt. Da können auch die Scheine des Emittenten Deutsche Bank nicht mithalten. Der einjährige Aufwärtstrend sichert aktuell bei knapp 48 Dollar ab. Ein zweimonatiger Abwärtstrend wäre erst mit Kursen über 56 Dollar gebrochen, der seit Frühjahr 2015 etablierte Abwärtstrend schütz die obere Schwelle bei aktuell etwa 59 Dollar. Wer bei dem seit Jahresbeginn gehandelten Schein einsteigt platziert einen ersten Stopp bei 2,00 Euro und zieht diesen wöchentlich um 10 Cent nach.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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