Mit diesen Discount-Optionsscheinen sind Anleger auf der Sonnenseite

Der DAX zeigt sich im Zitter-Winter 2016/17 bisher von der freundlichen Seite: rund 1000 Punkte Gewinn seit Anfang Dezember sind ein Wort! Kurzfristig ist die Luft damit aber schon wieder recht dünn geworden. Bei der Jagd nach Rendite kommt uns die Derivate-Szene zu Hilfe. Dort findet sich zu beinahe jeder DAX-Aktie ein passendes Papier, mit dem sich eine attraktive Rendite erzielen lässt. Daraus haben wir unsere Favoriten herausgefiltert.

Bei der Auswahl wurden in einem ersten Schritt alle 30 DAX-Werte einem charttechnischen Check unterzogen. Die Einschätzungen samt kurzem Kommentar sind in der Tabelle auf Seite 2 übersichtlich dargestellt. Sie weichen zumindest teilweise vom fundamentalen DAX-Check ab, als 17 Aktien als kaufenswert eingestuft wurden. Vier Papiere bewerteten wir mit “Verkaufen”, die restlichen neun erhielten das Rating “Beobachten” .

17 DAX-Aktien mit eindeutiger Tendenz

Unter rein charttechnischen Aspekten raten wir auf Sicht der nächsten drei bis sechs Monate bei 14 DAX-Werten zum Kauf und bei drei Titeln zum Verkauf.

Auf diese 17 Basiswerte mit klarer Tendenz wiederum konzentrieren wir uns und suchen nach passenden Capped-Optionsscheinen. Jene sechs Papiere mit den besten zur jeweiligen Charttechnik passenden Konditionen stellen wir auf den nächsten Seiten vor. Nicht zuletzt wegen des relativ kurzen Zeithorizonts kann es bei den Einschätzungen durchaus zu deutlichen Abweichungen zur fundamentalen BÖRSE ONLINE-Meinung kommen.

So etwa bei HeidelbergCement: Aus bilanztechnischen Gründen ist die Aktie des Baustoffkonzerns weiterhin ein Kauf und langfristig gesehen auch aus charttechnischer Sicht durchaus interessant.

Kurzfristig gesehen besteht aber die Gefahr einer Korrektur, weshalb wir auf die Aktie einen lukrativen bis März laufenden Capped-Put-Optionsschein empfehlen. Wie bei jedem hier vorgestellten Papier wird der Maximalgewinn übrigens bereits dann erzielt, wenn der Basiswert das aktuelle Niveau per saldo beibehält. Es besteht also jeweils ein gewisser Puffer zur jeweiligen Obergrenze (Cap). Genau andersherum ist die Situation bei Bayer.

BÖRSE ONLINE ist der Meinung, dass der Monsanto-Deal zu teuer war und dem Image des Leverkusener Chemie- und Pharmakonzerns geschadet hat. Gleichwohl läuft nach dem Kursverfall eine Erholungsrally, die für einige charttechnische Kaufsignale sorgte. Mit dem Capped-Call sollte sich ein schöner Gewinn erzielen lassen. Sollten bei der Aktie aber doch wieder die Bären das Ruder übernehmen, sorgt der Stoppkurs dafür, dass der generell natürlich nicht auszuschließende Totalverlust verhindert wird.

Bei den sechs Empfehlungen wurde ein erster Stopp genannt, der jeweils im Wochenrhythmus anzuheben ist. Der von Anfang an gute Chance-Risiko-Mix wird sich dann zusehends verbessern. Sonnige Aussichten also!

Auf Seite 2: Alle 30 Dax-Aktien im Chart-Check

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Bildquelle: Julian Mezger, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag

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