Lufthansa-Aktie hebt ab: So zünden Anleger den Nachbrenner

Heute und morgen wollen wir uns bei den beiden Trading-Tipps auf im Juni auslaufende Capped-Optionsscheine konzentrieren. Die Emittenten haben knapp 3600 solcher Papiere im Angebot und wir machen uns ans Filtern. Mindestens fünf Prozent Puffer zum Cap sollen es sein, was fast 2200 Stück eliminiert. Von den verbleibenden Papieren weisen gut 80 eine Gewinnmöglichkeit von mindestens 25 Prozent auf. Auf diese werde ich mich bei der Auswahl konzentrieren. Heute solle es ein Capped-Call auf Lufthansa sein.

Da passt es gut, dass die Aktie gestern und heute zwei wichtige Kaufsignale fabrizierte: zunächst wurde der elfmonatige Abwärtstrend gebrochen und anschließend Neun-Monats-Hoch vom November überwunden. Der ausgewählte Schein wiederum wird um attraktive 47 Prozent zulegen, wenn die Lufthansa-Aktie am 14. Juni bei mindestens 12,50 Euro notiert.

Gefährdet wäre die Rendite erst, sofern die massive Unterstützung um 12,00/12,20 Euro gebrochen wird. Auf dem Niveau verlaufen ein viermonatiger Aufwärtstrend, das Drei-Wochen-Tief und der steigende 90-Tage-Durchschnitt. Bei dem Investment wird ein erster Stopp unter dem Drei-Wochen-Tief des Derivats platziert, was die Risiken zunächst auf 37 Prozent beschränkt. Von dort aus wird der Stopp dann um wöchentlich zwei Cent angehoben.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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