K+S-Aktie nach dem Jahreshoch: Mit diesem Schein profitieren Anleger

K+S hat sein Geschäft auf den Abbau der zwei natürlichen Rohstoffe Kali und Salz aufgebaut. Das Bergbauunternehmen fördert den natürlichen Dünger und das Salz aus der Erde. Lange Jahre war das ein lukratives Geschäft. Doch der anhaltende Preisverfall vor allem für Kaliprodukte drückt auf die Ergebnisse der Kasseler.

Im dritten Quartal sank der Umsatz um rund ein Fünftel im Vergleich zu 2015 auf knapp 690 Millionen Euro. Den Rückgang konnte auch das Kosteneinsparprogramm nicht kompensieren. Das operative Ergebnis rutschte mit 31,4 Millionen Euro ins Minus. Noch vor einem Jahr erzielte K+S ein Plus von 132 Millionen Euro.

Ganz im Gegensatz zur schwachen operativen Entwicklung legten die im MDax notierten Anteilsscheine seit Oktober eine erstaunliche Kurserholung hin. Ende Januar erreichte der Kurs mit 24 Euro ein 52-Wochen-Hoch.

An der Börse werden Erwartungen gehandelt. Im Fall von K+S gehen die Experten von einer stetigen Verbesserung des Geschäfts aus. Die Kalipreise auf dem Weltmarkt haben sich stabilisiert. K+S wird im zweiten Quartal 2017 die erste Tonne Kali aus dem neuen Bergwerk “Legacy” in Kanada fördern. Mit dem neuen Werk sinken auch die durchschnittlichen Produktionskosten. Nicht zuletzt stärkt K+S mit der Präsenz in Amerika seine Markstellung. Mit der Beteiligung an einem saudi-arabischen Düngemittelproduzenten will K+S am Wachstum in Nahost und Afrika teilhaben. Den Markteintritt in China verschafften sich die Kasseler mit der Übernahme eines großen chinesischen Düngemittelherstellers.

Zur guten Stimmung trägt auch das Wetter bei. Der Winter zeigt sich nach vielen milden Jahren von seiner eisigen Seite. Die Streusalzlager bauen sich zügig ab, die Nachfrage nach Auftausalz und der Preis ziehen an. Dabei profitiert K+S sowohl hierzulande aber vor allem in den USA, wo das Unternehmen im Salzgeschäft stark vertreten.

Weil der Aktienkurs die verbesserten Rahmenbedingungen schon vorweg genommen hat, dürfte das Potenzial für höhere Notierungen eher gering sein.

Eine lukrative Alternative bieten Discount-Calls. Sie erzielen in Seitwärtsbewegungen eine ansehnliche Rendite. Bei dem vorgestellten Discount-Call, der bis Sommer läuft, muss die K+S-Aktie gar nicht steigen, um die maximale Rendite von aktuell 23 Prozent zu erzielen.

Das Cap bei 21,50 Euro liegt unterhalb des aktuellen Aktienkurses und gewährt einen Sicherheitspuffer. Anleger erhalten am Ende der Laufzeit den maximalen Rückzahlungsbetrag von zwei Euro, vorausgesetzt die Notierung steht bei 21,50 Euro oder darüber. Allerdings: Ein Totalverlust droht, sollte die Aktie dann auf Höhe des Basispreises von 19,50 Euro oder darunter notieren.

Weitere Links:

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