Dicke Ein-Monats-Chance beim Euro zum Yen

Auch abseits des EUR/USD gibt es etliche Devisenpaare, auf die lukrative Inliner verfügbar sind. Auf diese Scheine wollen wir uns beim heutigen Trading-Tipp konzentrieren. Das größte und interessanteste Angebot gibt es auf den Euro zum japanischen Yen. Den Favoriten DM0QAU wählen wir zum Trading Tipp.

Der Schein wird auf Sicht eines Monats um 70 Prozent klettern, sofern der Euro in der Range 117,00 bis 125,00 Yen bleibt. Die obere Schwelle wurde zuletzt im April 2016 touchiert und wird vom massiven Widerstandsbereich um 123,2/124,2 Yen geschützt. Der wiederum besteht aus einer horizontalen, im Dezember und Januar etablierten Zone sowie dem einjährigen Abwärtstrend. Die untere Schwelle wurde zwar “erst” Mitte November gesehen, aber auch diese ist bestens geschützt: etwa von einem zweimonatigen und einem knapp viermonatigen Aufwärtstrend bei derzeit etwa 121,1 und 119,1 Yen. Letztlich aber auch vom 200-Tage-Durschschnitt um 117,9 Yen.

Der seit etwa drei Wochen gehandelte Inliner hatte seine Tiefs am 20. und 27. Januar um drei Euro, als der Yen zweimal dynamisch Richtung 123er-Zone lief. Knapp darunter wird ein erster Stopp platziert und eingedenk der Zeitwertgewinne um börsentäglich 10 Cent angehoben. Gewinnmitnahmen werden bei 9,00 Euro angepeilt. Der zunächst nur leicht positive Chance-Risiko-Mix wird sich also zusehends verbessern.

Wir nehmen den Schein heute auch ins 1000-Prozent-Depot auf und werden dort jeweils Ziel und Stopp zeitnah begleiten und aktualisieren. Fürs erste gilt ein Stopp bei 1,25 Euro und ein Ziel bei einem knappen Verdoppler auf 6,00 Euro.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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