Brent Oil – Wenige Wochen für 30 Prozent

Es ist eine enge Seitwärtsspanne, in die Brent Oil in den letzten Wochen eingeschwenkt ist: seit dem 2. Dezember wird die Nordsee-Sorte zwischen etwa 53,60 und 58,70 US-Dollar gehandelt. Zyklenforscher Wilfried Kölz prognostiziert für den März noch einmal ein markantes Zwischentief, ehe es im weiteren Jahresverlauf mit größeren Schritten nach oben gehen sollte. Von dieser Phase kann man mit einem Capped-Put profitieren, wobei April-Laufzeiten interessant sind.

Unsere Wahl fällt auf den Schein PB9UTN, der zurzeit für 1,95 Euro zu haben ist. Auf einen Gegenwert von 3,00 Euro wird das Papier steigen, wenn Brent Oil am 25. April bei maximal 57,00 Dollar notiert. Nur vier Cent darüber liegt das Acht-Monats-Hoch von Ende Dezember. Sollte Brent im März tatsächlich stärker fallen, wird das Derivat bereits deutlich zulegen, so dass wir zeitige Gewinnmitnahmen bei einem 30-Prozent-Anstieg auf 2,55 Euro anpeilen.

Riskiert wird bei dem Investment etwas weniger. Bei den jeweiligen Zwischenhochs von Brent Oil fiel der Capped-Put regelmäßig nur auf etwa 1,50 bis 1,55 Euro, so dass sich ein Stop loss bei 1,48 Euro anbietet. Dieser sorgt dann für eine Verlustbegrenzung auf 24 Prozent.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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