Wall Street: US-Börsen eröffnen aus Furcht vor hartem Brexit schwächer

Etwas ermutigt habe sie aber, dass die Regierung ein finales Brexit-Abkommen dem britischen Parlament zur Abstimmung vorlegen wolle. Dies mache Hoffnung, dass der Schnitt mit der EU und seine wirtschaftlichen Folgen doch nicht so hart ausfallen könnten wie befürchtet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel in den ersten Minuten 0,3 Prozent auf 19.831 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,4 Prozent auf 2265 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,7 Prozent auf 5538 Punkte.

Zu den größten Verlierern mit einem Minus von 2,5 Prozent gehörte Tiffany. Dem Luxusjuwelier macht die Nähe seiner New Yorker Vorzeigefiliale zum Trump Tower zu schaffen. Wegen Protestkundgebungen und erhöhter Sicherheitsvorkehrungen um die derzeitige Residenz des künftigen Präsidenten blieben vermehrt Kunden aus. Der Umsatz in dem berühmten Laden sank im Weihnachtsgeschäft um 14 Prozent. Weltweit sanken die Erlöse auch wegen des nach der Trump-Wahl gestiegenen Dollar auf vergleichbarer Basis um zwei Prozent.

Die Titel von General Motors gewannen dagegen 0,5 Prozent. Der größte US-Autobauer kündigte nach massivem Druck von Trump an, Arbeitsplätze von Mexiko in die Vereinigten Staaten zu verlagern und in der Heimat Tausende Stellen zu schaffen.

rtr

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