Lufthansa-Aktie: Dieser Schein hebt ab

Und es folgt der dritte Streich: heute ist es der Basiswert Lufthansa, bei dem es lukrative Inliner gibt, die folgende Vorgaben erfüllen: Laufzeitende März; jeweils mindestens fünf Prozent Abstand zu den Schwellen; Mindestgewinn 100 Prozent. Beim Schein SE7Z7M sind es immerhin 133 Prozent.

Dazu muss die Lufthansa-Aktie bis zum 17. März zwischen 10,80 und 13,80 Euro bleiben. Interessante Alternativen gibt es bei den Emittenten Commerzbank und HypoVereinsbank. So bietet der Schein CE45ZL ein Potenzial von 129 Prozent, wenn die Lufthansa-Aktie bis zum 17. März zwischen 11,00 und 14,00 Euro bleibt. Beim Inliner HU7XW0 sind es bei identischen Schwellen sogar 165 Prozent bis zum 15. März. Als Trading-Tipp wählen wir aber einen noch einmal etwas spekulativeren Schein.

Der Lufthansa-Inliner HU8DQY steigt um 264 Prozent, sofern die Schwellen 11,00 und 13,50 Euro bis zum 15. März unversehrt bleiben. Oben muss man sich erst einmal keine Sorgen machen: von Mitte November bis Anfang Januar hat sich ein horizontaler Widerstand um 12,90/13,00 Euro etabliert, der inzwischen vom zehnmonatigen Abwärtstrend verstärkt wird. Unten dagegen sollte man keinen Test des Zwei-Monats-Tiefs 11,20 Euro vom 16. Januar mehr zulassen, sondern den inzwischen um 11,35 Euro verlaufenden gut drei Monate alten Aufwärtstrend als Orientierung für den Stop loss heran ziehen. Dazu wiederum sollte zunächst auf das Derivat bezogen ein Stopp bei 1,30 Euro passen. Diesen ziehen wir eingedenk möglicher Zeitwertgewinne um börsentäglich fünf Cent nach und peilen Gewinnmitnahmen bei 5,75 Euro an, einem guten Verdoppler also.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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