Infineon-Aktie: Mit diesem Schein ist ein Verdoppler drin

Weiter geht es bei der Suche nach einem lukrativen, im März auslaufenden Inliner, der sich auf eine Einzelaktie bezieht. Grundsätzlich interessieren wir uns für Scheine, die bei Puffern von jeweils mindestens fünf Prozent zu den Schwellen noch für einen Kursverdoppler gut sind. Unter den knapp 900 SocGen-Scheinen ist das etwa ein Zehntel, wobei heute der Infineon-Inliner SC0F3U der Top-Pick ist.

Der Schein steigt um 189 Prozent, sofern Infineon bis zum 17. März zwischen 15,00 und 18,00 Euro bleibt. Was haben im Vergleich dazu die anderen Emittenten zu bieten? Die Commerzbank leider nichts attraktives, denn bei Scheinen mit Verdoppler-Potenzial ist die untere Schwelle mit 16,00 Euro einfach zu nahe. Bei der HVB wiederum werden wir fündig! Identische, hier nur bis zum 15. März scharf gestellte Schwellen sorgen für ein Gewinnpotenzial von noch einmal ungleich höheren 378 Prozent!

Der Abstand zu beiden Schwellen ist derzeit grob gesagt gleich groß. Stand jetzt würden wir die Reißleine ziehen, wenn oben das 14-Jahres-Hoch 17,03 Euro vom November 2016 überwunden wird. Unten dagegen achten wir zunächst auf den viermonatigen, um 15,80 Euro verlaufenden Aufwärtstrend. Bezogen auf den erst kürzlich emittierten Schein ist es schwierig, einen passenden Stop loss ausfindig zu machen. Daher folgende Empfehlung: Den Schein bei Infineon-Kursen ab 17,15 Euro oder unter 15,75 Euro verkaufen. Passiert das nicht sofort, sondern erst im Februar, könnte selbst dann schon ein gewisser Gewinn erzielt werden, je länger man dabei bleiben kann, umso besser. Ein Anstieg des Scheins auf 5,00 Euro wird direkt für Gewinnmitnahmen genutzt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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