Hugo Boss-Aktie mit Turnaround: Wie Anleger die Wende richtig hebeln

Neue Hoffnung für leidgeprüfte Hugo Boss-Aktionäre: Nachdem publik wurde, dass sich die Konzernlage im vierten Quartal 2016 weiter verbessert hätte (sprich weniger Verlust) brach der MDAX-Titel auf ein Elf-Monats-Hoch aus. Die anschließende Konsolidierung bietet bei dem Wert, der 2015 und 2016 im Index der jeweils zweitschwächste war, eine Einstiegsgelegenheit. Und eine Outperformance sollte zudem mit diesem Capped-Call zu schaffen sein.

Notiert der Basiswert am 16. Juni bei mindestens 60,00 Euro, dann wird das Derivat um 45 Prozent zulegen. Angesichts einer Basis bei 50,00 Euro endet die Spekulation erst im Minus, wenn die Hug-Boss-Aktie am Bewertungstag bei weniger als 56,90 Euro notiert. Der viermonatige Aufwärtstrend sichert aktuell bereits um 55,50 Euro ab und wird den 60er-Cap bereits im Laufe des Aprils erreichen.

Die Trendlinie garantiert bei Fortbestand nicht nur den Maximalgewinn, sondern dient auch als Orientierung für den ersten Stop loss. Als der Basiswert Mitte Januar zuletzt leicht unter der 55er-Marke notierte, war das Derivat auf etwa 47 Cent abgesackt. Dort wird zunächst der Stop loss platziert und von dort aus um wöchentlich einen Cent angehoben. Das Anfangsrisiko von 32 Prozent sinkt dann zusehends.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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