HeidelbergCement-Aktie: Im Korrektur-Modus verdienen

Keine Frage: bis in den November hinein ist die Aktie der HeidelbergCement blendend gelaufen. Seither aber hatte sich bereits eine relative Schwäche zum Gesamtmarkt heraus gebildet, die aktuell in eine absolute wechselt. Eine tendenzielle Short-Position sollte sich lohnen.

Als erste Alternative zu Capped-Puts bieten sich Stay-Low-Scheine an, die auf den Wert aber leider nicht verfügbar sind. Schauen wir uns also Inliner mit deutlich engerer oberer Schwelle ab, etwa den Schein HU653S: plus 155 Prozent, wenn die Aktie bis zum 14. Juni zwischen 70,00 und 95,00 Euro bleibt. Kürzere Laufzeiten erscheinen attraktiver, etwa bei unserem heutigen Trading-Tipp CE74DS.

Der Schein steigt um 170 Prozent, sofern die bis zum 21. April zwischen 70,00 und 90,00 Euro bleibt, was unserem Short-Gedanken ohnehin noch deutlich mehr entspricht: gen 79/80 Euro würde der Inliner ebenso profitieren wie von der fortschreitenden Zeit. Wie so oft hakt es dabei, einen passenden Stop loss zu finden. Weniger unten, wo wir uns am Fünf-Monats-Tief vom September 77,47 Euro orientieren und wo es ein deutlicher Gewinnstopp wäre. Dreht die Aktie aber wieder nach oben, muss man gegebenenfalls einen Test der kurzfristigen, noch um 89 Euro verlaufenden Abwärtstrendlinie aushalten. Im Zweifel maximal das einsetzen, was an Verlusten tragbar ist!

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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