Deutsche-Bank-Aktie nimmt Kurs auf 20-Euro-Marke – Wie Anleger jetzt richtig abkassieren

Keine Frage: die aktuelle Stärke der Deutschen-Bank-Aktie ist bemerkenswert! Nach einem Anstieg um fast 90 Prozent zwischen Ende September und Weihnachten fiel die Konsolidierung äußerst moderat aus, die maximale Korrektur blieb dabei prozentual mit einem Wert von gut neun sogar noch knapp einstellig. Und jetzt läuft bereits der nächste Angriff auf den entscheidenden Widerstand.

Der ist um 18,75/18,85 Euro auszumachen, wo das aktuelle Zwischenhoch und eines vom März 2016 liegen. Gelingt der Ausbruch wird der Fibonacci-Widerstand knapp unterhalb der 20er-Marke angesteuert werden. Dagegen wird die horizontale 17er-Unterstützung demnächst vom steigenden 55-Tage-Durchschnitt verstärkt. Da seit geraumer Zeit Inliner auf die Deutsche Bank blendende Konditionen liefern, suchen wir einen heraus.

Bei der Auswahl achten wir auf eine untere Schwelle bei maximal 17,00 Euro und einer oberen, die über der 20er-Marke liegt. Bei Laufzeiten bis höchstens Ende März ist es beim Emittenten SocGen ein Schein (WKN: SE9XZQ), der dann noch für einen Verdoppler gut ist: 109 Prozent, wenn die Range 16,00 bis 21,00 Euro bis zum 17. März hält. Bei der Commerzbank ist es kein einziges Papier, das da mithalten kann. Sehr wohl aber bei der HypoVereinsbank!

Der Schein HU8SJA ist für 3,00 Euro zu haben. Um 233 Prozent auf 10 Euro wird er steigen, wenn der Basiswert bis zum 15. März zwischen 17,00 und 21,00 Euro bleibt. Stand jetzt würden wir aussteigen, wenn die Deutsche-Bank-Aktie über 20,10 Euro klettert oder mit Kursen unter 17,50 Euro erstmals seit Anfang November wieder unter die 38-Tage-Linie fällt. Später wird dann der 55-Tage-Durchschnitt als Orientierung für den Stop loss gelten. Wir werden das Papier heute auch ins 1000-Prozent-Depot aufnehmen und dort begleiten. Angestrebt wird zunächst ein Verdoppler auf Ein-Monats-Sicht.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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