Deutsche Bank-Aktie: Ein blendender Chance-Risiko-Mix

Mit einem frischen Trading-Tipp starten wir ins neue Jahr und wollen den Einsatz innerhalb des ersten Quartals zumindest verdoppeln. Bei der SocGen geht das beispielsweise mit gut 500 Inlinern. Nach einem harten Filterprozess bleibt ein Schein übrig, der bereits im Februar ausläuft und es kristallisieren sich drei interessante im März endende heraus, die allesamt die Deutsche Bank zur Basis haben. Den interessantesten davon vergleichen wir mit Scheinen der anderen einschlägigen Emittenten.

Unser Deutsche-Bank-Inliner SE9XZS kommt auf eine Gewinnmöglichkeit von 326 Prozent, sofern der Basiswert bis zum 17. März zwischen 15,00 und 20,00 Euro bleibt. Bei der HypoVereinsbank wären mit dem Schein HU722T bei einer um zwei Tage kürzeren Laufzeit und derselben erlaubten Range sogar 388 Prozent drin und verschiebt man die Spanne beim Inliner HU8CBY um einen Euro nach oben sogar 478 Prozent (das würde dann wohlgemerkt tendenziell eindeutig einer Long-Positionierung in die Deutsche-Bank-Aktie bedeuten).

Interessant ist in dieser Hinsicht aber auch der Deutsche-Bank-Inliner CE66G3 der Commerzbank mit etwas engerer Range 16,00 bis 20,00 Euro, der den letzten Bewertungstag schon am 17. Februar hat, also eine etwa 40 Prozent kürzere Restlaufzeit aufweist: 247 Prozent Gewinn sind dann zu machen. Für welchen man sich letztlich entscheidet, ist Geschmackssache.

Wir nehmen das Papier HU8CBY, das einen exzellenten Chance-Risiko-Mix aufweist. Wegen der Schwellen 16,00 und 21,00 Euro muss man zurzeit lediglich auf die untere achten. Vor vier Wochen wurde diese überwunden und die größte Annährung seit dem Nikolaustag fand am 30. Dezember mit einem kurzen Rücksetzer um etwa zehn Cent unter die 17-Euro-Marke statt. Der Inliner selbst kostete dabei um die 1,20 Euro und ein erster Stop loss bei 0,95 Euro begrenzt die Verlustrisiken auf 45 Prozent. Gewinnmitnahmen werden dagegen bei 5,00 Euro angepeilt was bei guter Entwicklung im Laufe des Februars möglich sein sollte. 189 Prozent Gewinn wären der Lohn.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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