Dax-Anleger dürften vorsichtig bleiben

Neue Impulse könnten von einigen Konjunkturdaten dies- und jenseits des Atlantiks ausgehen. In Europa stehen unter anderem die Verbraucherpreise für Januar und die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt an. In den USA wird unter anderem der Index zum Verbrauchervertrauen für Januar veröffentlicht. Zwar dürften die Zahlen keinen unmittelbaren Einfluss auf die ebenfalls am Dienstag beginnende Zinssitzung der US-Notenbank Fed haben. Doch dürften Analysten dennoch versuchen, Hinweise auf die weitere Politik der Notenbanker im Jahresverlauf zu finden. Die Entscheidung der Fed wird am Mittwoch nach Handelsschluss in Europa veröffentlicht.

An der Wall Street war die Trump-Rally am Montag ebenfalls zum Erliegen gekommen. Allerdings grenzten der Dow-Jones – und der S&P500 -Index nach Handelsschluss in Europa ihre Verluste ein und gingen mit Abschläge von je 0,6 Prozent aus dem Handel. Der Nasdaq-Composite verlor 0,8 Prozent. Zuvor hatten alle drei Indizes etwa ein Prozent im Minus gelegen.

In Fernost tendierten die Börsen am Dienstag schwächer: Vor allem in Tokio ging es mit dem Nikkei-Index um 1,7 Prozent in den Keller. Zwar änderte die japanische Notenbank an ihrer Politik des billigen Geldes nichts. Doch reagierten die Anleger verschnupft auf den US-Einreisestopp für Bürger einiger muslimischer Länder, darunter der Iran. In Shanghai blieben die Märkte feiertagsbedingt geschlossen.

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