ThyssenKrupp-Aktie: So ist ein Verdoppler drin

Als heutigen Trading-Tipp wollen wir einen Inliner aussuchen, der sich auch für das 1000%-Depot eignet. Wir konzentrieren uns bei der Auswahl zunächst auf jene Scheine des Emittenten SocGen, deren Per-Anno-Rendite vierstellig ist. Das sind aktuell um die 1450 Stück. Zudem soll der mögliche Gewinn bei mindestens 75 Prozent liegen, was knapp 150 Scheine eliminiert.

Die Laufzeit sollte drei Monate nicht übersteigen, wodurch sich das Angebot auf gut 800 Scheine verringert. Anständige Puffer zu den Schwellen soll es darüber hinaus geben. Wird ein Wert von zwei Prozent eingegeben (für Aktien deutlich zu wenig, aber bei Devisen okay), bleiben knapp 500 Inliner in der Verlosung. Noch immer deutlich zu viel, um wirklich analysieren zu können, weshalb die Gewinnmöglichkeit auf 100 Prozent herauf gesetzt wird und bei allen Basiswerten außer Devisen ein Mindestpuffer von sechs Prozent gefordert wird. Wir können uns jetzt aus knapp 150 Scheinen bedienen und tun diese heute, morgen und übermorgen.

Zunächst nehmen wir den ThyssenKrupp-Inliner SE9SRJ ins Visier: plus 171 Prozent, sofern die Aktie bis zum 17. März zwischen 21,00 und 27,00 Euro bleibt. Was haben die anderen Emittenten zu bieten? Die Commerzbank mit den Schein CE5NST ebenfalls 171 Prozent in der Spanne 20,00/26,00 Euro für eine etwas skeptischere Einschätzung in den Basiswert.

Deutlich getoppt werden diese Konditionen von der HypoVereinsbank, etwa mit dem Schein HU723P: plus 357 Prozent innerhalb der Range 21,00/27,00 Euro. Das soll unser heutiger Trading-Tipp sein. Oben drehte die Aktie vorletzte Woche bei einem 16-Monats-Hoch von 24,33 Euro wieder nach unten. Die Reißleine würden wir aber erst über dem Zwischenhoch 25,13 Euro vom Juli 2015, wobei der Puffer dann noch immer bei gut sieben Prozent läge.

Unten ist die Lage etwas kniffliger. So verläuft der fünfmonatige Aufwärtstrend erst um 20,50 Euro, also unterhalb der Schwelle. Noch intakt ist aber der Aufwärtstrend der Trump-Rally um 22,35 Euro und sollte dieser gebrochen werden dient die 55-Tage-Linie um 21,85 Euro als Puffer. Einen dazu passenden Stopp zu finden ist wegen der kurzen Historie des Scheins schwierig. Wir platzieren diesen bei zunächst 1,00 Euro und ziehen den Stop loss täglich um 5 Cent nach. Gewinnmitnahmen werden bei einem guten Verdoppler auf 4,50 Euro angepeilt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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