Goldpreis: Mit diesem Schein können Anleger bei einer Stabilisierung Kasse machen

Auch heute legen wir bei der Auswahl nach einem hochspekulativen Inliner knallharte Kriterien an, die da wären: vierstellige Per-Anno-Rendite, Mindestgewinn 100 Prozent, Restlaufzeit maximal drei Monate. Allein bei der SocGen gibt es 636 solcher Scheine, wobei wir uns heute abseits vom Aktienmarkt bewegen wollen.

Besonders aussichtsreich erscheint uns ein Gold-Inliner (WKN: SE9ULJ) zu sein, der um 157 Prozent steigen wird, wenn das Edelmetall bis zum 10. März zwischen 1080 und 1220 Dollar bleibt. Bei diesen Konditionen kann auch kein Schein der anderen Emittenten mithalten. Da Gold aktuell um 1130 Dollar notierte, würde der Schein zunächst von steigenden Goldpreisen ebenso profitieren wie von der fortschreitenden Zeit.

Oben müsste man sich Sorgen machen, wenn Gold erstmals wieder seit Mitte November über die 1200er-Marke steigt. Dazu müsste aber erst der kurzfristige Abwärtstrend um 1143 Dollar sowie die 21-Tage-Linie um 1160 Dollar überwunden werden. Der 38-Tage-Durchschnitt wiederum liefert derzeit gerade um 1200 Dollar einen weiteren Puffer zur Schwelle. Näher ist ohnehin die untere.

Diese wiederum wird von der 1100er-Marke nicht nur psychologisch geschützt, sondern dort verläuft inzwischen auch der im Jahr 2001 etablierte Basis-Aufwärtstrend. Diese Inliner-Spekulation ist also quasi eine Wette darauf, dass dieser der aktuellen Korrektur Stand hält. Welcher Stopp zu dieser Situation wiederum passt, ist durchaus knifflig. Wir platzieren einen zunächst eher tiefen bei 1,25 Euro und ziehen den um wöchentlich 20 Cent nach. Gewinnmitnahmen werden bei einem guten Verdoppler auf 8,00 Euro angepeilt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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