Fortsetzung der Dax-Weihnachtsrally erwartet

In den Mittelpunkt des Interesses rückte der Ölpreis. Die Einigung der Opec mit einigen anderen Exportländern, die nicht zum Kartell gehören, auf eine Begrenzung der Fördermengen trieb den Preis der Sorte Brent aus der Nordsee um bis zu 6,6 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von 57,89 Dollar je Barrel.

Dies schüre Spekulationen auf eine anziehende Inflation und steigende Zinsen, sagte Aktienhändler Chris Westen von IG Markets. Aus diesem Grund griffen Anleger wieder verstärkt zu Finanzwerten, da diese zu den Profiteuren einer solchen Entwicklung zählten.

Ihr Augenmerk richten Investoren zudem auf Italien. Dort soll der bisherige Außenminister Paolo Gentiloni eine neue Regierung bilden. Eine seiner ersten Herausforderungen wäre die Bankenkrise. Bundesbankchef Jens Weidmann machte am Wochenende deutlich, dass er sich nicht gegen staatliche Hilfen zur Rettung der Krisenbank Monte dei Paschi sperre. Dies müsse aber eine “seltene, klar eingegrenzte Ausnahme” sein.

An der Wall Street hatten die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland zugelegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,7 Prozent und der Nasdaq 0,5 Prozent höher. Der S&P500 stieg um 0,6 Prozent.

In Tokio zog der Nikkei-Index am Montag um 0,8 Prozent auf 19.155 Zähler an. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 2,3 Prozent auf 3160 Punkte.

rtr

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