EUR/USD: Verdoppler-Chance binnen Monatsfrist

Auch beim letzten Trading-Tipp vor Weihnachten soll es sich um einen Inliner handeln, der sich für das 1000%-Depot eignet, wobei wir uns heute auf die Devisen-Scheine konzentrieren. Folgend Vorgaben sind zu erfüllen: vierstellige Per-Anno-Rendite, Mindestgewinn 66 Prozent, Restlaufzeit maximal drei Monate, Puffer zu den Schwellen jeweils mindestens zwei Prozent.

Allein bei der SocGen erfüllen 150 Papier all diese Kriterien. Besonders interessant sind drei Scheine auf den EUR/USD, die bei Laufzeiten bis Januar, Februar und März für etwa fünf, gut drei und knapp drei Euro zu haben sind. Dam macht der Inliner mit der kürzesten Laufzeit den attraktivsten Eindruck: es gibt mit dem Schein SE920V einen Verdoppler, wenn der Euro bis zum 20. Januar zwischen 1,01 und 1,07 US-Dollar bleibt. Da kann auch bei den Emittenten Commerzbank und x-Markets kein Schein mithalten!

Zunächst nehmen wir den ThyssenKrupp-Inliner SE9SRJ ins Visier: plus 171 Prozent, sofern die Aktie bis zum 17. März zwischen 21,00 und 27,00 Euro bleibt. Was haben die anderen Emittenten zu bieten? Die Commerzbank mit den Schein CE5NST ebenfalls 171 Prozent in der Spanne 20,00/26,00 Euro für eine etwas skeptischere Einschätzung in den Basiswert.

Deutlich näher ist nach der jüngsten Erholung des Euros die obere Schwelle, wobei wir zunächst auf den Widerstand um 1,05 Dollar bauen, später dann auf die fallende 38-Tage-Linie, die aktuell am Zwei-Wochen-Hoch 1,067 Dollar angekommen ist. Wird dagegen unten ein neues zyklisches Tief unterhalb von 1,035 Dollar markiert, muss man sich noch gar keine Sorgen machen, denn im 1,02er-Bereich würde sich eine horizontale Unterstützung aus dem Jahr 2002 ergeben. Wer einsteigt, platziert einen ersten Stop loss bei 2,00 Euro, zieht diesen börsentäglich um 20 Cent nach und peilt Gewinnmitnahmen bei 9,00 Euro an.


Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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