EUR/CHF – So verdoppeln Sie in sechs Wochen Ihren Einsatz

Nach der gestrigen EZB-Sitzung hat der Euro vor allem gegenüber dem US-Dollar heftig ausgeschlagen, und zwar um mehr als 3 Cent. Gegenüber dem Schweizer Franken war die Range gerade einmal ein Drittel so groß. Es tun sich interessante Inliner-Spekulationen auf.

Konzentriert man sich auf die spätestens im März auslaufenden Scheine, gibt es bei der SocGen 16 Stück, die für einen Gewinn von mindestens 75 Prozent gut sind. Bei der Commerzbank sind dies lediglich noch zwei Stück, wobei beide angesichts der Konditionen weniger interessant sind. Konzentrieren wir uns also auf die EUR/CHF-Inliner der SocGen.

Wagt man es tatsächlich, mit der oberen Schwelle bis 1,09 CHF hinab zu gehen, ist der Schein SE9FBB am interessantesten. Der wird um 115 Prozent steigen, wenn bis zum 20. Januar auch die untere Schwelle 1,055 CHF behauptet wird. Die obere wurde zuletzt am 14. Oktober überboten.

Beim Risikomanagement gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder setzt man nur das ein, was man auch bereit ist zu verlieren. Oder aber man steigt bei einem Anstieg über das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement der gestrigen Abwärtswelle wieder aus. Das wäre ab 1,0855 CHF gegeben. Ein Zwischenhoch vom 7. Dezember lag bei 1,0848 CHF und der Inliner kostete gleichzeitig im Tief auf Geldkursbasis 1,97 Euro. Dazu kann man einen kleinen Puffer gewähren, den ersten Stopp bei 1,90 Euro platzieren und diesen dann eingedenk möglicher Zeitwertgewinne um 10 Cent börsentäglich nachziehen. Das erste Risiko von 61 Prozent sinkt dann zusehends.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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