Dax dürfte nach US-Zinserhöhung kaum vom Fleck kommen

Die Fed hob wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte an und signalisierte, dass sie die Zügel im kommenden Jahr drei Mal anziehen könnte. Viele Marktteilnehmer hatten lediglich mit zwei Schritten gerechnet. Die Währungshüter peilen an, dass der Zins Ende nächsten Jahres bei 1,375 Prozent stehen könnte. Im September hatten sie nur 1,125 Prozent vorausgesagt.

Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik in den USA gab dem Dollar kräftig Auftrieb. Der Dollar-Index, der die Devise zu anderen wichtigen Währungen misst, notierte auf einem Vierzehn-Jahreshoch. Weitere Hinweise auf das Tempo der Zinserhöhungen im kommenden Jahr erhoffen sich Investoren unter anderem vom Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von Philadelphia.

Im Tagesverlauf berät auch die Bank von England (BoE) über ihre Geldpolitik. Experten rechnen hier mit einem unveränderten Schlüsselsatz, nachdem die Zentralbank im August den Leitzins gesenkt hatte, um die wirtschaftlichen Folgen des Brexit-Referendums abzufedern.

An der Wall Street schloss der Dow-Jones-Index 0,6 Prozent tiefer bei 19.792 Punkten. Der S&P 500 verlor 0,8 Prozent auf 2253 Zähler. Der technologielastige Nasdaq sank um 0,5 Prozent auf 5436 Punkte.

Der Tokioter Leitindex Nikkei lag am Donnerstag 0,1 Prozent im Plus bei 19.277 Punkten.

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