Wall Street: US-Börsen eröffnen erneut schwächer – Sorge vor Trump

Trump gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als Börsenschreck, Clinton dagegen als Garantin für Kontinuität. Solide Zahlen vom Arbeitsmarkt hätten ein tieferes Abrutschen der Kurse verhindert, sagten Händler.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,2 Prozent tiefer mit 17.901 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,1 Prozent auf 2087 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,3 Prozent auf 5042 Stellen nach.

Der Boom am US-Arbeitsmarkt hielt auch im Oktober an. Private Firmen und der Staat schufen insgesamt 161.000 Stellen. Die Erwerbslosenquote fiel um einen Tick auf 4,9 Prozent. Damit ist praktisch Vollbeschäftigung erreicht – eines der erklärten Ziele der US-Notenbank. Diese dürfte nun im Dezember erstmals seit einem Jahr den Leitzins anheben.

Starbucks-Aktien stiegen um ein Prozent. Das abgelaufene Quartal lief besser als erwartet.

Um 16 Prozent brachen indes Papiere von GoPro ein. Der Hersteller von Actionkameras, etwa für Fallschirmspringer und Surfer, hat Anleger mit seiner Prognose verschreckt.

rtr

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