Rekordstände für Dow und S&P – Nasdaq hinkt hinterher

An der Technologiebörse Nasdaq konnten sich die nachgebenden Indizes jedoch nicht auf neue Höhen vorarbeiten: Der Nasdaq 100 verlor 0,65 Prozent auf 4841,48 Punkte, sodass er noch etwas Abstand zum bisherigen Rekord bei 4911 Punkten hat. Der am Vortag auf ein historisches Hoch gestiegene Nasdaq Composite gab am Mittwoch um 0,65 Prozent auf 4841,48 Punkte nach.

Optimismus machte sich unter den Anlegern wegen Wirtschaftsdaten und kräftig anziehender Ölpreise breit. Die vom privaten Dienstleister ADP vorgelegten Arbeitsmarktdaten lassen Gutes für den offiziellen Bericht am Freitag und den geldpolitischen Spielraum der US-Notenbank Fed erwarten. Der Ölmarkt reagierte darauf, dass sich die Mitglieder des Opec-Kartells nach Aussagen eines Delegierten auf eine Fördersenkung um 1,2 Millionen Barrel pro Tag einigen konnten.

Das Barrel der US-Sorte WTI kostete zuletzt mehr als 7 Prozent mehr. Der Preis tendierte wieder in Richtung von 50 US-Dollar und erreichte den höchsten Stand seit Oktober. Die großen US-Ölwerte profitierten davon: Im Dow Jones rückten die Aktien von ExxonMobil und Chevron jeweils um etwa 2 Prozent vor. Im S&P 500 schnellten die Titel von ConocoPhillips und des Ölfeldausrüsters Halliburton jeweils sogar um mehr als 9 Prozent nach oben.

Die Dow-Spitze nahmen mit einem Anstieg um fast 4 Prozent die Anteile von Goldman Sachs ein, die nun von der Deutschen Bank zum Kauf empfohlen werden. Laut dem Analysten Matt O’Connor scheine die Investmentbank gut aufgestellt zu sein für anziehendes gesamtwirtschaftliches Wachstum. Er verwies auf das Ertragspotenzial, eine gute Kostenkontrolle und erwartete Renditen. Das Kursziel hob der Experte in seiner Branchenstudie zu US-Banken von 180 auf 255 US-Dollar an.

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