Palladium bricht Abwärtstrend – jetzt positionieren

Was ist denn da los? Während Gold und Silber seit einigen Wochen wieder darben setzt das ebenfalls als Edelmetall geltende Palladium zum Höhenflug an, bricht den vom Rekordhoch ausgehenden, gut zwei Jahre währenden Abwärtstrend und erreicht ein 17-Monats-Hoch. Ein kurzfristiges Investment bietet erstaunliche Seitwärtsrenditen.

Der ausgewählte Capped-Call weist eine Basis bei 700 US-Dollar und eine Obergrenze bei 750 Dollar auf und kostet aktuell 3,42 Euro. Der maximale Gewinn von 37 Prozent entspricht dem möglichen Gegenwert von 5,00 Dollar. Ausgehend vom aktuellen 745er-Niveau des Palladium-Preises ist aber auch die Seitwärtsrendite von knapp 25 Prozent in immerhin nur knapp vier Wochen höchst attraktiv.

Die gleichzeitig einzugehenden Risiken sind gleichwohl nicht von schlechten Eltern. Ein striktes Stop-loss-Management ist notwendig um die Gefahr eines durchaus möglichen Totalverlusts zu eliminieren. Dabei ist es noch zu früh, den steilen, vom November-Tief ausgehenden Aufwärtstrend als Orientierung zu nehmen, der erst um 690 Dollar verläuft – aber bereits nächste Woche die horizontale Zone 724/726 Dollar erreicht.

Tiefer sollte Palladium nicht mehr fallen, ehe die Reißleine gezogen wird. Der Stopp wird zunächst also an das Tief vom Montag gelegt und von dort aus an jedem der verbleibenden Handelstage um 4 Cent angehoben. Das Verlustrisiko von zunächst 23 Prozent sinkt dann sehr schnell.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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