K+S-Aktie nach den Zahlen: Die Verdoppler-Chance

Heute wollen wir uns etwas Weihnachtsgeld verdienen und spekulieren mit im Dezember auslaufenden Inlinern, die bei komfortablen Puffern noch für Gewinne von mindestens 50 Prozent gut sind. Erster Anlaufpunkt ist der Emittent SocGen, wo uns ein K+S-Inliner gut gefällt.

Der Schein SE7Z6N würde um 110 Prozent steigen, wenn die Range 17,00 bis 21,00 Euro bis zum 16. Dezember intakt bleibt. Gut ist, dass die Quartalszahlen der letzten Woche inzwischen im Kurs verarbeitet sein sollten und zumindest von dieser Warte aus kein Störfeuer mehr zu erwarten ist. Was haben die anderen Emittenten zu bieten?

Die Commerzbank führt leider keine K+S-Inliner mehr, sehr wohl aber die HypoVereinsbank. Der Schein HU7AY0 weist die selben Schwellen auf und bietet bei einer um zwei Tage kürzeren Laufzeit (also 23 statt 25 Börsentage) ein Gewinnpotenzial von 102 Prozent. Wir würden uns eher für diesen Schein entscheiden und schauen uns an, auf welche charttechnische Faktoren wir achten müssen.

Unten sollte idealer Weise bereits der Bereich 18,05/18,10 Euro stabilisierend wirken, wo das November-Tief und das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement der September-November-Aufwärtswelle liegen. Notfalls könnte man dann noch auf deren 61,8-Prozent-Fibonacci-Marke um 17,55 Euro bauen. Oben lief die K+S-Aktie letzte Woche bis 20,32 Euro hinauf. Damit war die Schwelle bis auf 68 Cent erreicht und der Inliner im Tief um die 2,50 Euro wert. Direkt darunter wird nun der Stopp platziert und damit das Risiko auf etwa 50 Prozent beschränkt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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