Goldminen-Aktien: Jetzt einsteigen – aber richtig

Wieder einmal deutlich volatiler als der Goldpreis selbst haben die Goldminen-Aktien reagiert. Während das Edelmetall zuletzt auf ein Fünf-Monats-Tief fiel das moderate zwölf Prozent unter dem Jahreshoch lag, markierte der NYSE-Arca-Goldbugs-Index nach einer 40-Prozent-Korrektur ein Sieben-Monats-Tief. Damit wurde ein aus Fibonacci-Sicht interessantes Unterstützungsniveau erreicht, was antizyklische Käufe interessant werden lässt.

Bezogen auf die Januar-August-Aufwärtswelle wären knapp über der 170er-Marke 61,8 Prozent des Anstiegs wieder eingebüßt. Das Tief lag bei genau 173,60 Punkten und mit dieser Unterstützungskombination kann man nun bei der Auswahl einer Trading-Position arbeiten. So bietet ein bis März laufender Stay-High (WKN: SE7Y5A) mit 160er-Schwelle eine Gewinnmöglichkeit von 72 Prozent. Die lässt sich noch ein bisschen nach oben treiben, wenn eine zusätzliche obere Schwelle akzeptiert wird, selbst wenn dieses kaum eine Gefahr darstellt.

Der NYSE-Arca-Goldbugs-Inliner SE7Y6C wird um 79 Prozent zulegen, wenn der Goldminen-Index bis zum 17. März zwischen 160,00 und 300,00 Punkten bleibt. Die Hochs vom August lagen um 285 Zähler und sind aktuell fast 100 Punkte entfernt. Der Inliner fiel diese Woche auf ein Tief auf Geldkursbasis um 2,60 Euro. Dazu sollte noch ein bisschen Platz gelassen werden. Es bietet sich ein erster Stopp bei 2,25 Euro an, der wöchentlich um 10 Cent nach oben angepasst wird. Das Anfangsrisiko von

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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