Euro stürzt auf Jahrestief – so können Anleger davon profitieren

Im Dezember werden in den USA die Zinsen erhöht. Im Vorfeld dieser Maßnahme ist der Greenback gegenüber dem Euro kräftig gestiegen. So stürzte unsere Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar allein im November in der Spitze um mehr als sieben Cent auf ein Elf-Monats-Tief ab. Damit ist eine solch interessante Unterstützungszone erreicht, dass man jetzt mit Capped-Calls gegenhalten kann.

Dabei setzen wir weniger auf die diversen Tiefs von 2015 im 1,05er-Bereich, sondern noch viel mehr auf die bereits leicht über dieser Marke verlaufenden 31-jährigen Basis-Aufwärtstrendlinie. Die ausgewählten Scheine werden von aktuell 3,66 Euro aus auf einen Gegenwert von 5,00 Dollar steigen, wenn der Euro am 27. März 2017 bei mindestens 1,05 Dollar notiert. Das entspräche einer Gewinnmöglichkeit von etwa 28 Prozent.

Der Stoppkurs kann sicherlich deutlich enger platziert werden. Das absolute Tief des vor etwa anderthalb Jahren emittierten Scheins liegt um 3,25 Euro. Dazu kann noch mal etwas Puffer gelassen und ein Stop loss bei 3,10 Euro platziert werden. Dann sind die Verlustrisiken auf etwa 15 Prozent beschränkt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

Weitere Links:

  • Euro – US-Dollar Realtimekurse
  • K+S-Aktie nach den Zahlen: Die Verdoppler-Chance
  • Goldminen-Aktien: Jetzt einsteigen – aber richtig

boerse-online.de