Dax-Anleger bleiben im Vorfeld der US-Wahlen vorsichtig

Nach einer aktuellen Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos führt die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton aktuell in den Umfragen aber trotz der E-Mail-Affäre. In einigen anderen Umfragen der vergangenen Tage schmolz allerdings ihr Vorsprung, und bei einigen lag sogar Trump vorne. Der Republikaner gilt als unberechenbar, während Clinton für Kontinuität steht.

Die Entscheidung der US-Notenbank Fed vom Mittwochabend, so kurz vor der Wahl die Zinsen nicht zu erhöhen, war erwartet worden. An der Wall Street weiteten die großen Indizes nach Handelsschluss in Europa allerdings ihre Verluste aus: Der Dow-Jones – und der S&P500 -Index verloren 0,4 und 0,7 Prozent, der Nasdaq-Composite sogar 0,9 Prozent. Dabei verstimmte vor allem die Unsicherheit über den Wahlausgang. In Tokio blieb die Börse am Donnerstag wegen eines Feiertages geschlossen. In Shangahi lag der Composite-Index knapp ein Prozent höher.

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