Adidas-Aktie beruhigt sich – So kassieren Anleger jetzt richtig ab

Trotz der herben Korrektur auf Monatssicht (drittschlechtester DAX-Wert) liegt die Aktie von Adidas im 52-Wochen-Ranking des deutschen Blue-Chip-Index noch immer unangefochten an erster Stelle. Markante charttechnische Faktoren sorgen dafür, dass sich eine interessante Inliner-Spekulation stricken lässt.

Die untere Schwelle sollte dabei von den drei Unterstützungen 200-Tage-Linie, Vier-Monats-Tief und fünfmonatiger Aufwärtstrend geschützt werden, die aktuell zwischen etwa 127,75 und 131,80 Euro absichern. Oben sind es dagegen die sich abflachende 100-Tage-Linie sowie das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement der Korrektur, die um 146,65/148,70 Euro für Widerstand sorgen. Beim Emittenten SocGen kristallisiert sich unter den Adidas-Inlinern ein einsamer Favorit (WKN: SE7Z0W) heraus: plus 146 Prozent, wenn Adidas bis zum 17. März zwischen 126 und 161 Euro bleibt. Das geht von den Konditionen her aber sicherlich noch besser!

Leider nicht bei der Commerzbank, wo der bis zum 17. März laufende Adidas-Inliner bei Schwellen von 120 und 160 Euro auf lediglich 93 Prozent Potenzial kommt. Dieses Mal hat die HypoVereinsbank unseren Favoriten zu liefern, wobei wir bei der unteren Schwelle Zugeständnisse machen und wir uns einen absolut zwingenden Chance-Risiko-Mix kaufen. Der Adidas-Inliner HU7UV1 ist in weniger als zwei Monaten für einen potenziellen Verfünffacher gut.

Eingesetzt wird nur das, was man grundsätzlich auch bereit ist zu verlieren. Darüber hinaus gehende Sicherungsmaßnahmen können die möglichen Verluste auf sinnvoller Weise aber deutlich begrenzen. Der Schein ist aktuell für 2,01 Euro zu haben und wird auf 10,00 Euro steigen, wenn die Adidas-Aktie bis zum 18. Januar zwischen 130,00 und 150,00 Euro bleibt. Stand jetzt setzen wir unten auf den angesprochenen Aufwärtstrend bei 131,80 Euro und oben auf die 100-Tage-Linie bei 146,65 Euro als Orientierungsmarken für die Reißleine. Dazu sollte ein erster tiefer Stopp bei 50 Cent passen. Der sollte im Zeitablauf weiter angepasst werden. Gewinnmitnahmen werden bei einem Verdreifacher auf 6,00 Euro angestrebt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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