ThyssenKrupp-Aktie: So schießen Sie den Vogel ab

Bei im Dezember auslaufenden Inlinern hat die SocGen gut 900 Scheine im Angebot, die auf Einzel-Aktien basieren. Wegen dieses Einzelwertrisikos sollten einerseits die Schwellen zumindest jeweils prozentual zweistellig sein, was gut 500 Scheine zu bieten haben. Zudem sollte die Gewinnmöglichkeit wegen des Totalverlustrisikos bei mindestens 100 Prozent liegen, was genau noch 10 Papiere zu bieten haben. Unser aktueller Favorit daraus basiert auf ThyssenKrupp und wir vergleichen mit Scheinen der Konkurrenz.

Der Inliner SE60VA weist Schwellen bei 20,00 und 25,00 Euro auf und kommt bis 16. Dezember auf eine Gewinnmöglichkeit von 110 Prozent. Das ist mit dem Commerzbank-Schein CD9LSH locker zu toppen, der bei selber Ausstattung 140 Prozent Potential bietet. Den Vogel schießt einmal mehr die HVB ab: der ThyssenKrupp-Inliner HU6CDE steigt um 269 (!) Prozent, wenn die Range 20,00 bis 25,00 Euro bis zum 14. Dezember intakt bleibt.

Die untere Schwelle wird soeben von der Kombination aus steigender 100-Tage-Linie und achtmonatigen Aufwärtstrend geschützt. Oben brach die Aktie gerade auf ein 13-Monats-Hoch aus und ein wichtiger Widerstand vom August 2015 liegt um 24,15 Euro, also gut anderthalb Euro über dem aktuellen Niveau aber noch 85 Cent unter der Schwelle. Ein zunächst sehr tiefer Stopp bei 75 Cent sollte börsentäglich um 5 Cent erhöht werden, so dass das Verlustrisiko sukzessive sinkt.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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