K+S-Aktie: Der Countdown läuft

Mit die besten Konditionen bei Inline-Optionsscheinen auf Einzel-Aktien weisen derzeit Papiere auf den Basiswert K+S auf. Die Emittenten SocGen und HVB haben diese im Angebot und wir wollen nachsehen, was diese aktuell zu bieten haben. Wir konzentrieren und dabei auf jene 22 respektive 30 Scheine, die noch in diesem Jahr auslaufen.

Wo dürfen die Schwellen liegen? Dass die untere bei jeweils maximal 16,00 Euro angesiedelt ist passt ganz wunderbar, denn mit einem derart starken Rückschlag rechnen wir nicht mehr. Als Orientierung für den Stop loss wird bereits die 61,8-Prozent-Fibonacci-Marke der seit September laufenden Aufwärtswelle bei derzeit etwa 16,76 Euro genommen, wo noch dazu das Oktober-Tief der K+S-Aktie liegt. Oben dagegen wollen wir zumindest einen Anstieg an das Zwei-Monats-Hoch 19,25 Euro zulassen, so dass Schwellen ab 19,50 Euro erlaubt werden. Nunmehr stehen noch insgesamt 41 Scheine zur Auswahl, letztlich aber doch nur jene 14, die zudem mindestens 50 Prozent Gewinnpotenzial haben.

Besonderen Charme weisen dabei jene zwei Papiere auf, die bereits im November auslaufen und die deshalb wohl bereits vor den nächsten Quartalszahlen von K+S verkauft werden können, die am 10. November anstehen. Mit dem Schein HU6PJC wäre ein Plus von 67 Prozent drin, wenn der Basiswert bis zum 16. November zwischen 16,00 und 20,00 Euro bleibt. Als Trading-Tipp wählen wir aber den K+S-Inliner SE7PLL.

Für ein Potenzial von 151 Prozent akzeptiert man eine um zwei Tage längere Laufzeit (also 19 statt 17 Tage) und vor allem eine um 50 Cent tiefere obere Schwelle. Der Schein wird erst seit dem 13. Oktober gehandelt und an diesem Tag lag eine Schwelle (nämlich die untere) mit 85 Cent so nah wie seither nicht mehr. Das Tief des Inliners an diesem Tag lag bei 2,44 Euro. Aktuell liegt natürlich die obere Schwelle näher und bezogen auf diesen Schein würden wir auf die Barriere um 18,90/19,01 Euro achten. In diesem Bereich lagen alle Tageshochkurse zwischen dem 2. und 9. September. Es ist sicherlich schwierig, einen passenden Stoppkurs zu finden. Berücksichtigt man zwischenzeitliche Zeitwertgewinne sollte aber ein Stop loss um 2,20 Euro passen, ein 45-Prozent-Risiko also. Gewinnmitnahmen sollten dagegen bei einem 80-Prozent-Gewinn auf 7,20 Euro getätigt werden.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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