HeidelbergCement-Aktie – die Nummer Eins im DAX

BÖRSE-ONLINE-EXPRESS hat einen harten Filterprozess unter deutschen Aktien gestartet und nur ein DAX-Wert hat diesen bestanden. Die Anforderungen lauteten: positiver Kurstrend (d.h. ein Plus auf 4-Wochen, 3-Monats- und 6-Monats-Sicht), maximal 20 Prozent über der 200-Tage-Linie, geschätztes 2015er-KGV von maximal 15, mindestens 6 Prozent Umsatzrendite, Kurs-Buchwert-Verhältnis maximal 2,0 und last not least Eigenkapitalrendite von mindestens 30 Prozent. HeidelbergCement erfüllt all diese Bedingungen. Wir haben als Investment einen lukrativen Capped-Call heraus gesucht.

Das ausgewählte Papier hat ein Gewinnpotenzial von attraktiven 47 Prozent, und das bei immerhin 7 Prozent Puffer zur Obergrenze. Die Laufzeit ist mit einem dreiviertel Jahr zwar eher auf der längeren Kante, das aber gibt der wichtigsten Unterstützung die Zeit, bis zum Cap-Niveau vorzudringen. Die Rede ist vom im Chart auf Monats-Basis abgebildeten fünfjährigen Basis-Aufwärtstrend. Der verläuft aktuell zwar erst noch um 65 Euro und damit in etwa am Sechs-Monats-Tief der Aktie von Juli, wird die 75er-Zone aber im Frühjahr 2017 erreichen.

Just an dem angesprochenen Juli-Tief wurde das Derivat übrigens emittiert und kostete damals um die 1,70 Euro. Ganz so tief würden wir unseren Stopp nicht platzieren: 2,00 Euro würden bereits für einen positiven Chance-Risiko-Mix sorgen. Dieses Niveau hätte auch bei der Etablierung des horizontalen Unterstützungsniveaus der Aktie von Mitte Juli um 71 Euro gehalten.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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