Frische Franken-Scheine sichern lukrative Dezember-Wette

Um immerhin wieder anderthalb Rappen zum September-Hoch hatte zuletzt der Euro gegenüber dem Schweizer Franken korrigiert. Das Fünf-Wochen-Tief 1,0856 CHF war genau am 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement der Juni-September-Aufwärtswelle. Mit den weiteren wichtigen Retracements kann man nun bei einer Inliner-Spekulation ebenso rechnen wie mit den bedeutenden Widerständen auf der Oberseite.

Bei der Auswahl sollte die untere Schwelle also tiefer liegen als die 61,8-Prozent-Marke von 1,077 CHF. Oben dagegen dient das Doppel-Hoch um 1,100/1,101 CHF als Orientierung. Was haben die einschlägigen Emittenten passendes zu bieten? Beachtet man die oben genannten Vorgaben, macht der Inliner SE7DD7 einen interessanten Eindruck.

Ein stattliches Plus von 57 Prozent wird erzielt, sofern der Euro bis zum 16. Dezember zwischen 1,076 und 1,112 CHF bleibt. Idealer Weise fällt der Euro natürlich nicht mehr unter das Drei-Monats-Tief auf Schlusskursbasis bei 1,0814 CHF. Einen passenden Stopp zu setzen ist schwierig. Zunächst sollte man darauf verzichten und dafür nur das einsetzen, was man auch bereit ist zu verlieren. Mit schwindender Restlaufzeit kann dann ein Stop loss platziert und dieser gegebenenfalls auch nachgezogen werden.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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