Deutsche Telekom-Aktie: So verdoppeln Anleger ihren Einsatz

Die Preisbildung bei Inlinern ist zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Sehr schön deutlich wird das bei drei bis Mitte Dezember laufenden Scheinen auf die Deutsche Telekom, die allesamt mit Schwellen bei 13,00 und 16,00 Euro (einmal 16,20 Euro) ausgestattet sind. Der billigste davon (natürlich!) soll unser heutiger Trading-Tipp sein.

Zunächst kurz dazu, warum die Schwellen bei diesen Werten liegen sollen. Das ist ganz rasch charttechnisch erklärt. Die 13er-Marke liegt signifikant unter den beiden Tiefs der T-Aktie von Sommer 2015 und Sommer 2016. Zudem verläuft ein Basis-Aufwärtstrend bereits leicht darüber. Die 16er-Schwelle wiederum wird inzwischen vom neunmonatigen Abwärtstrend geschützt und auch das markante August-Hoch der Aktie lag deutlich darunter.

Jetzt aber zu den Scheinen. Der Emittent SocGen sorgt mit dem Inliner SE7BRD für eine moderate 40-Prozent-Chance (der gewährt oben immerhin 20 Cent mehr Luft). Bei der Commerzbank sind es mit dem Schein CE21DJ immerhin 78 Prozent, bei der HVB mit unserem Trading-Tipp aber satte 111 Prozent! Allein um zum Niveau des Commerzbank-Scheins zu kommen, müsste unserer bereits um 19 Prozent steigen. Wer einsteigt, platziert einen ersten tiefen Stopp bei 1,00 Euro und zieht diesen wöchentlich um 25 Cent nach.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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