Dax startet im Minus – Innogy-Aktie bei Börsedebüt gefragt

Steil bergauf ging es beim Energieriesen E.ON. Er zog einem Medienbericht zufolge das Interesse des schwedischen Investors Cevian auf sich. Die Aktien legten um 3,2 Prozent auf 6,26 Euro zu. Händlern zufolge dürfte E.ON auch vom Börsengang der RWE-Tochter Innogy profitieren, deren Aktien am Freitag zum ersten Mal an der Börse gehandelt werden. Angesichts einer starken Nachfrage teilte Innogy die bis zu 139 Millionen Aktien zu je 36 Euro zu und reizte die Preisspanne damit voll aus. Der erste Kurs lag am Morgen bei 37,30 Euro und damit über dem Zuteilungspreis. RWE-Aktien legten ein halbes Prozent zu.

Aktionäre griffen auch bei der Deutschen Bank zu und schickten die Papiere um 0,8 Prozent in die Höhe. Laut einem Bericht des “Handelsblatt” prüfen einige deutsche Konzerne aus dem Dax eine mögliche Beteiligung an einer Kapitalerhöhung bei dem Geldhaus. Zudem berichtete die “Financial Times”, das Institut erwäge einen Börsengang seiner Vermögensverwaltungssparte. Mit den Erlösen solle die Kapitaldecke gestärkt werden. Der Deutschen Bank droht im Streit um Tricksereien auf dem US-Immobilienmarkt eine Mega-Strafe des US-Justizministeriums.

Mit Spannung warteten Anleger auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag. Experten rechnen mit einem Aufbau von 176.000 Stellen nach zuvor 151.000. “Im Falle einer klar positiven Überraschung dürfte eine weitere Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed noch in diesem Jahr immer wahrscheinlicher werden”, sagte Aktienanalyst Uwe Streich von der LBBW.

rtr

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