DAX: Seitwärtsbewegung wird immer gefährlicher

In der zurückliegenden Woche hat sich an der markttechnischen Ausgangslage des Deutschen Aktienindex nicht viel verändert – zumindest auf den ersten Blick: Nach wie vor stecken die Notierungen in einer kurzfristigen Tradingrange zwischen einer Kaufzone bei rund 10.000/10.100 und dem am anderen Ende gegenüber liegenden Verkaufsbereich bei etwa 10.800. Im kurzfristigen 1-Stunden-Chart wird dies besonders deutlich, dort ist auch der Prognose-Korridor (graue Fläche) auf ungefähr gleicher Höhe wie die genannten Grenzmarken auszumachen. Dieser aus vergangenen Schwankungen berechnete Trendkanal erlaubt in 99 von 100 Fällen eine statistisch verlässliche Voraussage über die maximale Kursbandbreite der nächsten Tage.

Geht es um die mittelfristige Richtungsbestimmung, sollten Investoren dagegen folgendes bedenken: Die Erfahrung zeigt, dass das wiederholte Scheitern an einem markttechnischen Widerstand – in diesem Fall die Zone um 10.800 – das Risiko einer neuen Abwärtsbewegung kontinuierlich ansteigen lässt. Wir bleiben daher wachsam, aber vorläufig auf Grund der intakten Aufwärtstrends im Tages- und Wochenchart (grüne Linien) noch vorsichtig optimistisch für den DAX. Zumindest solange er sich nicht wieder zurück unter dem bei rund 10.000 verlaufenden 200-Tage-Durchschnittskurs einpendelt. Vorerst droht diese Gefahr jedoch noch nicht.

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