DAX nach Jahreshoch auf 11.000er-Kurs – jetzt deutlich outperformen!

Der DAX erreichte gestern ein neues Jahreshoch bei 10.827 Punkten und das ist durchaus bemerkenswert! Immer wenn so etwas im bekanntlich ja noch eher gefürchteten Börsenmonat Oktober gelingt, ist das sehr bullisch zu werten.

In der DAX-Historie passiert dieses Ereignis erstmals wieder seit 2013 und zwar zum insgesamt achten Mal. Höchst interessant ist, was dann jeweils im weiteren Jahresverlauf passierte: der Index kletterte stets (!) weiter nach oben, und zwar zwischen fünf Prozent in 2009 und 15 Prozent in 1993. Zudem wurde das Jahreshoch jeweils im Dezember markiert. Man kann also davon ausgehen, dass der DAX im Laufe der nächsten Wochen über die 11.000er-Marke steigt. Mit einem Derivat lässt sich zudem sicherlich eine gute Outperformance erzielen. Die heutige Konsolidierung sorgt zudem für einen gute Einstiegsgelegenheit.

Ausgewählt wurde ein lediglich noch gut anderthalb Monate laufender DAX-Stay-High mit 10.000er-Schwelle. Wird diese behauptet, legt der Schein um 36 Prozent zu, was einer Per-Annum-Rendite von etwa 580 Prozent entspricht. Sollte noch einmal die 55-Tage-Linie bei aktuell 10.570 Punkte unterschritten werden, dürfte der viermonatige Aufwärtstrend im 10.400er-Bereich stabilisierend wirken.

Als Orientierung für den Stop loss nehmen wir aber die Kombination aus 100-Tage-Durchschnitt und flacher verlaufendem, seit Mitte Juli gültigen Aufwärtstrend um 10.270/10.280 Zähler. Als der DAX am 27. September auf dem Niveau sein Tagestief machte, kostete der Stay-High im Tief auf Geldkurs-Basis 3,26 Euro. Seither sind natürlich Zeitwertgewinne hinzu gekommen. Um das einschätzen zu können, schauen wir uns den Wert des Scheins am 13. Oktober an, als der DAX sein aktuell gültiges Drei-Wochen-Tief 10.349 Zähler markierte: 4,04 Euro. Leicht darunter bietet sich nunmehr der Stopp an, der zudem börsentäglich um 5 Cent angehoben werden kann.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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