DAX: Diese Marken müssen Anleger kennen

Voreilige Käufe oder Verkäufe haben sich bereits seit Anfang August nicht mehr ausgezahlt. Das Hin und Her des Marktes machte eine Investition schwierig, nur sehr kurzfristige Spekulationen auf fallende Kurse waren profitabel, wenn diese um 10.650/10.800 eröffnet wurden. Immer wenn der Deutsche Aktienindex diese Zone erreicht hatte, wurde er wieder verstärkt abverkauft. Ob es auch diesmal so weit kommt, muss sich zeigen – irgendwann hat auch die längste Tradingrange ein Ende.

Vorsichtige Anleger warten ab, ob der Index deutlich – idealerweise auf Schlusskursbasis – über die 10.800 ausbrechen kann, bevor sie auf der Long-Seite einsteigen. Dann wäre der horizontale Widerstand der Vorwochen ebenso durchbrochen, wie der langfristige Abwärtstrend (blau punktiert im Tageschart). Eine Alternative dazu ist noch die Schnäppchenjagd, aber dafür müsste der DAX zuerst deutlicher zurück fallen. Erst im Bereich der 200-Tage-Durchschnittskurse bei aktuell knapp über 10.000 wird das Chance-Risiko-Verhältnis für einen Einstieg wieder besser.

Dass es auf ganz lange Sicht weiter aufwärts geht, lässt zumindest der seit 2009 im Wochenchart erkennbare Trend vermuten. Bei einer kurzfristigen Seitwärtsbewegung ist es manchmal hilfreich, aus der Vogelperspektive auf die Notierungen zu schauen, um den Überblick nicht zu verlieren.

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