Bayer-Aktie – zwei Monate für 25 Prozent

Zwei Monate Laufzeit, mindestens 25 Prozent Gewinn und mindestens drei Prozent Puffer zur Obergrenze – immerhin 10 Capped-Optionsscheine gibt es am Markt, welche diese strengen Vorgaben erfüllen. Vier davon (auf ThyssenKrupp, RWE, Deutsche Börse und Bayer) sind auf der Long-Seite unterwegs, die anderen sechs (auf den DAX, BMW und ebenfalls die Deutsche Börse) auf der Short-Seite. Unter Chance-Risiko-Aspekten besonders interessant ist aktuell der Capped-Call PB47BD auf Bayer.

Im Umfeld der Monsanto-Aquisition lief der Pharmatitel seit dem Frühsommer deutlich schwächer als der Gesamtmarkt. Das meiste sollte nun aber erstens eingepreist sein und zweitens sollte eine langfristige Aufwärtstrendlinie stabilisierend wirken. Diese verläuft aktuell bereits bei knapp 89 Euro und damit fast zwei Euro über dem 87er-Cap des Derivats.

Zur Obergrenze besteht aktuell ein Puffer von etwa 4,50 Euro. Wird dieser per saldo behauptet, dann steigt der Schein in zwei Monaten um gut 25 Prozent, was aufs Jahr gerechnet in etwa einer Rendite von sagenhaften 380 Prozent entspräche. Auch das Verlusrisiko lässt sich hervorragend managen: als die Bayer-Aktie am 8. Juli zuletzt unter der 89er-Marke notierte, kostete der Capped-Call im Tief 3,21 Euro. Man kann zwischenzeitliche Zeitwertgewinne einrechnen und einen ersten Stop loss bei 3,30 Euro platzieren, der zudem wöchentlich um 5 Cent angehoben werden kann.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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