Arca Goldbugs: Goldminen mit antizyklischer Kaufchance

Jetzt ist die von wohl so einigen Anlegern herbeigesehnte Korrektur bei Goldminenaktien da. Der Arca-Goldbugs-Index fiel auf Monats-Sicht um fast 20 Prozent und notiert inzwischen fast 30 Prozent unter dem Jahreshoch vom August. Mit dem aktuellen Vier-Monats-Tief wurde erstmals wieder seit acht Monaten die 200-Tage-Linie erreicht und die Unterstützungskombination 190/195 Punkte aus Fünf-Monats-Tief und logarithmischen 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement der Januar-August-Aufwärtswelle ist zudem nicht mehr weit. Daraus ergibt sich eine interessante antizyklische Kaufgelegenheit. Ein passendes Bonus-Cap-Zertifikat sorgt zudem für eine schöne Seitwärtsrendite.

Das ausgewählte Papier weist derzeit ein akzeptables Aufgeld von neun Prozent zum Basiswert auf. Das Zertifikat wird auf einen Gegenwert von 30,00 US-Dollar steigen, sofern der Goldminen-Index bis zum 17. März dauerhaft über der Schwelle von 180,00 Punkten bleibt, die zuletzt am 6. April touchiert wurde. Bezogen auf den aktuellen Euro-Kurs wäre das ein Gewinn von etwa 33 Prozent.

Die Reißleine würden wir ziehen, wenn der Goldminen-Index unter die 189er-Marke rauscht. Berücksichtigt man das aktuelle Aufgeld und baut noch einen gewissen Puffer ein, errechnet sich ein Stoppkurs um 16,50 Euro, wodurch das Verlustrisiko auf gut 17 Prozent und damit etwa die Hälfte der Gewinnchancen begrenzt wäre. Das ist ein attraktives Verhältnis!

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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